Bericht von der Albatrosfahrt

 „Was unsere Gruppenleiter*innen machen, wenn mal keine Kinder dabei sind“

Neben den alljährlichen Pfingst-, Sommer- und Herbstlagern verschlägt es die Großen im Stamm Sarowe auch einmal im Jahr auf eine Fahrt um neue Erfahrungen, Eindrücke und Ideen zu sammeln. Wir nehmen uns also auch die Zeit selbst einen Ganz zurückzuschalten, die Zeit zu gemeinsam zu genießen, um wieder Kind zu sein. Wir haben also über das Himmelfahrt´s Wochenende unsere Sieben Sachen gepackt und uns auf den Weg in die Lüneburger Heide gemacht. 

ganz nach dem Diesjährigen Motto „Horizont im Herzen!“-

Auf dem Wandervogelhof in Reinstorf angekommen suchten wir erst vergebens nach unseren Gastgebenden, welche, wie wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, noch eine Weile auf sich warten lassen sollten. 

Wir erkundeten also all das uns zugängliche Gelände und hörten, neben ein paar Vögeln, nur unseren eigenen Anruf auf dem Haustelefon klingeln. Als wir uns dann für eine Stärkung zum Mittag neben vor dem eigentlichen Gelände niederließen, schlugen auch unsere Gastgeberinnen und Gastgeber auf. Nach einer kurzen Führung über das Gelände haben wir uns schnell an das Entladen gemacht und unser Zelt aufgebaut. Anschließend ging es für uns ins Otter-Museum, dort wurden Otter, Dachse, Iltisse, Frettchen und weitere Marderarten ausgestellt.

Am Abend haben wir auf mit Leinwand und Beamer einen Film über Pfadfinder geschaut.

Am nächsten Tag haben wir uns kreativ und handwerklich ausgelebt. Neben selbstgebauten Gürtelschnallen, welche wir mit Kupfer, Holz, Schiefer und Blumen verziert haben, haben wir auch Liederbuchtaschen und Umhängetaschen selbst hergestellt. Nach diesem tagesfüllenden Programm haben wir abends am Lagerfeuer ein paar Lieder geschmettert und den Abend gemütlich ausklingen lassen. 

Am Samstag war nun Spa-Day angesagt, neben der mit Feuer beheizten Dusche haben wir es uns auch in der Sauna gut gehen lassen. Ein bisschen kognitiver Input durfte auch nicht fehlen und als sich langsam der Abend näherte, wir ausgiebig geschmaust haben und die Sonne sich langsam senkte waren wir bereit in ein mörderisches Abenteuer rund um eine Schauspielerin aus den 20ern einzunachten. 

Und genau so wie sich mein Bericht nun dem Ende neigt, war unsere Zeit auf dem Wandervogelhof gezählt.

Nachdem wir am nächsten Morgen Alles beisammen und die Waschräume gereinigt hatten, war es für uns Zeit den Heimweg anzutreten.